Wissenswertes über Olivenöl

Was Ihr immer über Olivenöl wissen wolltet...

Wann findet die Olivenernte statt?

Meistens ist der richtige Zeitpunkt im November/Dezember, der sich aber aufgrund der Klimaverhältnisse verschieben kann und von Ende Oktober bis Anfang Januar geht.

Wie erntet man Oliven?

Oliven können per Hand mit Ernterechen und Stöcken oder mit speziellen Maschinen geerntet werden. Sind die Oliven überreif, kann die Maschine mit einem Greifarm den Stamm des Olivenbaums mit einer sehr hohen Frequenz kurz rütteln. Die auf den Boden gefallenen Oliven können so gesaugt werden. Mit dieser Methode verzichtet man allerdings auf Qualität, da ein Teil der Oliven überreif und bereits verfault sind.
Oliven der Sorte Cultivar Coratina zur Herstellung vom nativen Olivenöl Extra Le Delizie di Peppino werden per Hand, mit Rechen und Stöcken geerntet. Nur so kann der optimale Reifezeitpunkt garantiert werden. Die per Hand geernteten Oliven werden in Säcke aus Leinen gefüllt und in die Ölmühle transportiert, zur Weiterverarbeitung. Dies sollte innerhalb weniger Stunden passieren, da die Oliven sonst fermentieren. Mikroorganismen verursachen während der Fermentation den Alterungsprozess und die Olive verdirbt.

Was ist das Merkmal von cultivar Coratina?

Für das Öl Le Delizie di Peppino wird ausschließlich die Olivensorte Cultivar Coratina verwendet. Diese Sorte wächst ausschließlich in Apulien, Molise und Kampanien. Die Blätter der Coratina-Olivenbäume sind eliptisch-lanzettlich, schmal und lang. Die Oberseite der Blätter ist hellgrün. Die Oliven werden rot-violett, wenn sie reif sind.

Wie viele Oliven benötigt man für einen Liter Olivenöl Le Delizie di Peppino?

Ein Liter Öl kann zwischen 7 und 10 Kg Oliven enthalten.(je nach Ernte)

Wie wird Olivenöl hergestellt?

Es gibt zwei Herstellungsverfahren, um Olivenöl zu gewinnen.
Auf der einen Seite gibt es die Kaltextraktion. Hier kommen bei der Extraktionsmethode in einem geschlossenen und vor Luft geschützten Kreislauf einzig und allein moderne Zentrifugensysteme zum Einsatz. Auf der anderen Seite spricht man von Kaltpressung, wenn die traditionelle Produktion mit Einsatz hydraulischer Presse in einem offenen Kreislauf geschieht. Die geernteten Oliven werden innerhalb weniger Stunden gewaschen und mit rotierenden Mahlsteinen aus Granit zu einem Brei verarbeitet. Die entstandene Paste wird in einem horizontalen Trog spiralförmig zu einer homogenen Masse gemischt. Anschließend wird das Olivenöl zentrifugiert, so dass das reine Olivenöl als Endprodukt abfließt. Der ganze Vorgang wird mit einer kontrollierten Temperatur (max. 27 °C) und ohne Einsatz von Wasser durchgeführt.

Warum ist Olivenöl gesund?

Das Öl Le Delizie di Peppino aus der Mahlung der Olivensorte Cultivar Coratina ist reich an Polyphenolen. Diese schützen die Zellen vor freien Radikalen, senken das Risiko für Herzinfarkte und wirken entzündungshemmend. Die Cultivar Coratina hat einen sehr geringen Säuregehalt (0,44-0,46 %); es ist ein gelb-grünes Öl mit einem sehr intensiven und fruchtigen Geschmack, leicht bitter aufgrund der hohen Konzentration an Oleuropein (antioxidativ wirkender Naturstoff des Olivenbaums) und typisch würzig aufgrund der hohen Konzentration an Polyphenolen.

Was bedeutet Fettsäuregehalt?

Bei der obersten Güteklasse „natives Olivenöl extra“ darf der Fettsäuregehalt den Wert von 0,8 % nicht überschreiten. Das Öl Le Delizie di Peppino hat einen Fettsäuregehalt von ca. 0,45 % und liegt somit weit unter dem Grenzwert.

Kann ich Olivenöl beim Braten verwenden?

Das native Olivenöl extra Le Delizie di Peppino ist auch zum Braten geeignet. Der Grund hierfür ist der hohe Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Beim Braten oder Frittieren ist Folgendes entscheidend: Wenn das Öl beim Kochen oder Braten zu rauchen beginnt (hier ausdrücklich Rauch und nicht Wasserdampf gemeint), dann ist die Temperatur zu hoch. Somit ist beim Kochen/Braten/Frittieren darauf zu achten, dass das Öl nicht anfängt zu rauchen. Selbst bei 190 °C bleiben alle wichtigen Nährstoffe und Antioxidantien in dem wertvollen und gesunden Olivenöl enthalten.

Wie ist Olivenöl zu lagern?

Olivenöl soll kühl und trocken gelagert und vor Hitze und Sonne geschützt werden. Deshalb ist es empfehlenswert das Olivenöl bei Zimmertemperatur, in Kanistern oder dunklen Glasflaschen zu lagern.

Welche Farbe soll Olivenöl haben?

Olivenöl ist in der Regel gelb oder grün gefärbt mit zum Teil Gelb- oder Grünnuancen. Diese sind jedoch keine Indikatoren für Mischungen, Geschmack oder Qualität. Verunreinigungen sind erkennbar, wenn das Öl weder gelbe, noch grüne Farbtöne aufweist.

Wie lange ist Olivenöl haltbar?

Hochwertiges Olivenöl, wie das von Le Delizie di Peppino, ist ca. 2 Jahre haltbar. Auch, wenn der Behälter offen ist, kann das Öl mindestens ein Jahr lang genießbar sein. Minderwertige Öle haben eine kürzere Haltbarkeit.

Kann Olivenöl im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Es ist nicht notwendig Olivenöl im Kühlschrank aufzubewahren. Dadurch erhält das Öl nicht eine längere Haltbarkeit, sondern könnte bei Kälte flockig werden. Eine weitere Aufbewahrung auf Zimmertemperatur erwärmt das Öl wieder ohne negative Folgen.

Wie kann man hochwertiges Olivenöl erkennen?

Die Bezeichnung „natives Olivenöl extra“ ist die höchste Güteklasse. Auch innerhalb dieser Klassifizierung kann es vorkommen, dass Produzenten die Olivenöle so mischen, dass sie die erforderlichen Kriterien in Bezug auf die Qualität gerade noch erfüllen. Deshalb ist, neben dem Geschmack, das Etikett besonders wichtig. Folgende Angaben soll ein Etikett enthalten, damit die hochwertige Qualität des Olivenöls vom Verbraucher festgestellt werden kann: Olivensorte, Herstellungsort, Nährwerte und das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Ausschlaggebend ist der Geschmack, der leicht bitter ist und mit einem leichten Kratzen im Hals begleitet wird. Das bedeutet, dass das Öl frisch und hochwertig ist.

Wie erklären sich die großen Preisunterschiede bei Olivenölen?

Die Lage der Olivenhaine und das dazugehörige Gelände spielen eine große Rolle bei der Preisbildung. Oft kann man die Haine nicht mit Fahrzeugen und Geräten erreichen, sodass ein großer Anteil der Kosten in das Personal gesteckt wird, das die Oliven per Hand erntet. Bauern mit kleineren Hainen haben höhere Produktionskosten als Massenproduzenten. Oft ist es so, dass Massenproduzenten unterschiedliche Jahrgänge und Olivensorten für die Abfüllung verwenden, dies widerspiegelt sich in einem unklaren Etikett. Ein hochwertiges Olivenöl besteht jedoch aus einer oder max. zwei Olivensorten aus einem einzigen Anbaugebiet. Außerdem müssen die Oliven schnell zur Ölmühle gebracht werden. Der logistische Aufwand ist hier in Bezug auf die Kosten ebenfalls nicht zu unterschätzen. Es passiert auch, dass Massenproduzenten die Oliven Wochen oder sogar Monate liegen lassen, bevor sie die Ölmühle erreichen.

Hier eigene Aufnahmen vom Herstellungsprozess:

 
Die großen Netze werden mit Hand unter den Olivenbäumen ausgelegt um die Oliven im nächsten Schritt leichter aufzusammeln. Größere Äste werden bereits per Hand aussortiert.



Mit Hand werden die Oliven schnellstmöglich in Säcke oder Behälter für kurze Zeit untergebracht. Diese werden noch am gleichen Tag zur Ölmühle gefahren.



Im diesem Arbeitsschritt werden die Blätter und Steine aussortiert.

 

 
[Video] Die Oliven werden mit rotierenden Mahlsteinen aus Granit zu einem Brei verarbeitet.



Hier wird die Paste in mehreren horizontalen Tröge spiralförmig zu einer homogenen Masse gemischt. 
 

Anschließend wird das Olivenöl zentrifugiert, so dass das reine Olivenöl als Endprodukt abfließt. Der ganze Vorgang wird mit einer kontrollierten Temperatur (max. 27 °C) und ohne Einsatz von Wasser durchgeführt.

 

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